 |
 |
 |
 |
 |
| Oberpullendorf |
| Burgenland |
| Bezirkshauptstadt: |
 |
| Seehöhe: |
 |
245 |
 |
m |
| Einwohner: |
 |
2640 |
 |
(2001) |
| Fläche: |
 |
12,65 |
 |
km2 |
|
|
|
|
 |
 |
 |
| im Tal des Stoober Bachs, Hauptort des Mittelburgenlands,
zählt zu den 4 burgenländischen Gemeinden mit dem stärksten ungarischen
Bevölkerungsanteil. - Bezirkshauptmannschaft, Bezirksgericht, Arbeitsmarktservice,
Finanz- und Vermessungsamt, Straßenverwaltungsstelle, Landwirtschaftliches
Bezirksreferat, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Gebietskrankenkasse, Krankenhaus,
Beratungsstellen, Psychosozialer Dienst, Behindertentagesheim, Handelsakademie,
Bundesrealgymnasium; 3246 Beschäftigte (1991), davon rund 59 % im Dienstleistungssektor
(persönliche, soziale und öffentliche Dienste, Handel, Transportwesen); Industrie und
Gewerbe: elektrofeinmechanische Industrie, Textilfabrik, Bauunternehmen. |
 |
| Allgemeines |
 |
| Jungsteinzeitliche Funde; Eisenverhüttung bereits ab der
jüngeren Eisenzeit (Pingenfelder, Schauraum mit archäologischen Fundstücken im
Rathaus); urkundlich 1225 als "Pula". Stadterhebung 1975. Im 13. Jh. Unter- und
Mitterpullendorf zu Klostermarienberg (Heiligenkreuzer Zisterzienser) gehörig;
Oberpullendorf eine ungarische Grenzwächtersiedlung. Im 18. Jh. die Grafen Nádasdy in
Unterpullendorf; in Oberpullendorf errichtet Graf Niczky ein Kastell, das von den Rohonczy
im 19. Jh. zum Schloß ausgebaut wird. 1854 Stuhlrichteramt. 1934 läßt sich der
Redemptoristenorden im Ort nieder und baut eine Kirche. 1908 Bahnanschluß. Seit 1975
Mitterpullendorf bei Oberpullendorf. Der Ort hat rund 40% ungarischen Bevölkerungsanteil. |
 |
| Blickpunkte: |
 |
 |
Marienkapelle, 1707; Kopie eines Franziskusbildes von
Domenichino (18. Jh.). |
 |
Pfarrkirche, 1935 von Clemens Holzmeister, mit
Redemptoristenkloster. |
 |
Schloss der Rohonczy, 19. Jh., jetzt Amtshaus und
landwirtschaftliche Fachschule. |
|
 |
|
|
|
 |
|
|
 |
 |
|