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| Neusiedl |
| Burgenland |
| Bezirkshauptstadt: |
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| Seehöhe: |
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131 |
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m |
| Einwohner: |
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4684 |
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(2001) |
| Fläche: |
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57,16 |
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km2 |
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| am Nordende des Neusiedler Sees, am Rand der Parndorfer
Platte; durch breiten Schilfgürtel vom Wasser getrennt, Fahrdamm zum Seebad. -
Bezirkshauptmannschaft, Bezirksgericht, Arbeitsmarktservice, Finanz- und Vermessungsamt,
Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Berger-Kaserne, Bundeskellereiinspektion,
Landwirtschaftliches Bezirksreferat, Kloster der Schwestern vom göttlichen Erlöser,
Werkstätte für Behinderte, Beratungszentrum, Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium,
Handelsakademie, Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und Höhere Lehranstalt
für Fremdenverkehrsberufe, landwirtschaftliche Fachschule, Visagistenschule (privat),
Segelschule (privat), Gemüsebau-Versuchsanlage der Höheren Bundeslehr- und
Versuchsanstalt für Gartenbau Wien-Schönbrunn, Erholungs- und Sportzentrum, Seebad,
Pannonisches Heimatmuseum, Seemuseum (seit 1951, naturkundliche Fauna mit Freigehege).
Dienstleistungssektor dominiert: rund 83 % der 2727 Beschäftigten (1991), besonders
persönliche, soziale und öffentliche Dienste, Handel; Konservenindustrie. |
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| Bild: Tabor-Ruine - Stadtgemeinde Neusiedl |
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| Trotz Rückgangs der Landwirtschaft (vor allem des
Gemüseanbaus) ist der Agrarsektor (besonders Wein- und Obstbau im Umland) immer noch
wichtig. - Reiche römerzeitliche Gräberfunde, deutscher Name urkundlich erstmals 1282
"Niusidel", Weinbau urkundlich 1313. Bis 1921 bei Ungarn, Stadt seit 1926. -
Barockisierte Pfarrkirche mit gotischem Kern, Deckenfresken 1951, Hochaltar mit Altarbild
von 1738, Seitenaltäre (1. Hälfte des 18. Jahrhunderts), bemerkenswerte Kanzel
("Fischerkanzel", 18. Jahrhundert), barocke Johanneskapelle (1739); Pestsäule
(1713); Christussäule (1609); Barockhäuser auf dem Hauptplatz, Turmruine Tabor, Reste
einer mittelalterlichen Burg und Eckpfeiler der "Alten Schanze", die im 18.
Jahrhundert bis zur Donau verlief. |
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| Allgemeines |
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| Stadterhebung 1926. Urkundlich erstmals 1208 erwähnt,
deutscher Name urkundlich erstmals 1282 "Niusidel", Weinbau urkundlich 1313.
Schon in keltischer Zeit besiedelt. In der Römerzeit Residenz des Stadthalters Cocceius
Caupianus. Unter Maximilian I. habsburgisch. Gehört bis 1919 zum Komitat Ödenburg
(Ungarn). Danach an Österreich. Nach dem Zweiten Weltkrieg Entwicklung zum
Fremdenverkehrsort. |
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| Blickpunkte: |
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Pfarrkirche St. Nikolaus und Gallus, urkundlich 1464
erwähnt, gotisch; barocke Kanzel (Fischerkanzel, 1780) |
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Ruine Tabor, Rest einer mittelalterlichen Burg, 1708 im
Kuruzzenkrieg mit Graben und Wall umgeben. |
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Kalvarienberg, gestiftet 1871; 12 neugotische Bildstöcke
mit Reliefs: Kepelle mit Fassadenturm. Seemuseum (Tier und Pflanzenwelt rund um den
Neusiedler See). |
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Pannonisches Privatmuseum (Kultur des pannonischen Raums). |
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| Neusiedl |
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| Neusiedler See |
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