Mattersburg
Burgenland
Bezirkshauptstadt:
Seehöhe: 258 m
Einwohner: 5776 (2001)
Fläche: 28,20 km2
Bezirke zum Anklicken
an der Wulka, am Ostfuß des Rosaliengebirges. - Bezirkshauptmannschaft, Bezirksgericht, Arbeitsmarktservice, Landwirtschaft Bezirksreferat, Wirtschaftskammer, Gebietskrankenkasse, Bischöfliches Seminar, Behinderten-Tagesheimstätte, Beratungsstelle des Psychosozialen Dienstes, Frauenservicestelle, Sporthalle, Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium, Handelsakademie mit Aufbaulehrgang, Berufsschule, Stadtbücherei, Kulturzentrum mit Volkshochschule und Literaturhaus; 66 % der 2505 Beschäftigten (1991) im Dienstleistungssektor, vor allem Handel (Textilien- und Lebensmittel), persönliche, soziale und öffentliche Dienste. Industrie und Gewerbe: Konservenindustrie, Betonwerk, Kachelherstellung, Bau- und Baunebengewerbe.
Bild: Mattersdorfer Judengasse um 1910 - www.ojm.at
Allgemeines
Stadtrecht 1926. Urkundlich erwähnt 1202 als "villa Martini" (Martinsdorf); später Mattersdorf, als Stammsitz der Grafen von Mattersdorf. 1289 Zerstörung der Burg, woraufhin Burg Forchtenstein erbaut wurde. War neben Sopron einer der bedeutendsten Weinorte Deutsch-Westungarns (östlich der Leitha). Im 19. Jh. Aufschwung des Handels durch günstige Verkehrslage; bekannt wegen seiner Pferdemärkte. Seit 1921 in Mattersburg umbenannt, als der Ort nach Bildung des Burgenlandes sich um den Rang der Landeshauptstadt erwarb. Das Wappentier der Mattersburg-Forchtensteiner, der rote Adler, findet sich im burgenländischen Landeswappen.
Blickpunkte:
Pfarrkirche St. Martin, gotisch, alte Wehrkirche mit Befestigungsresten; barocke Einrichtung.
Halterhaus, 1442, im Schubert-Park.
Pestsäule, 1714.
Sehenswert in der Umgebung die 10 km südwestlich liegende Burg Forchtenstein, um 1300, erneuert 1635-37, unversehrt erhalten; Zeughaus; 14 km tiefes Verlies; 142 m tiefe Zisterne mit Tretrad; reiche Sammlungen.
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