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| Güssing |
| Burgenland |
| Bezirkshauptstadt: |
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| Seehöhe: |
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229 |
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m |
| Einwohner: |
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3945 |
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(2001) |
| Fläche: |
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49,31 |
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km2 |
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| am Strembach, im südlichen Burgenland, nahe der ungarischen
Grenze. - Bezirkshauptmannschaft, Bezirksgericht, Außenstellen von Finanzamt und
Arbeitsmarktservice, Amt der Burgenländischen Landesregierung (Wasserbauverwaltung),
landwirtschaftliches Bezirksreferat, Montecuccoli-Kaserne, Zollwachinspektion,
Krankenhaus, Finanz- und Vermessungsamt, psychosoziale Beratungsstelle,
Gendarmeriebezirkskommando, Gebietskrankenkasse, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer,
Kulturzentrum, Bundesoberstufenrealgymnasium, Höhere Bundeslehranstalt, Fachschule für
wirtschaftliche Berufe, landwirtschaftliche Fachschule, Berufsförderungsinstitut. Große
Fischteiche, in der Nähe bei Urbersdorf Wildpark. |
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| Bild: Burg Güssing - Stadtgemeinde
Güssing |
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| Kleinbetriebliche Wirtschaftsstruktur und fortgeschrittene
Entwicklung des Dienstleistungssektors (rund 74 % der Beschäftigten 1991, besonders
persönliche, soziale und öffentliche Dienste). In der Produktion: Teigwaren- und
Keksfabrik, Molkerei, Toranlagenbau, Erzeugung von Lederwaren und Toilettetaschen,
Sägewerk, E-Werk; Quelle und Abfüllanlage für Güssinger Mineralwasser (Säuerling) bei
Sulz (Gemeinde Gerersdorf-Sulz). |
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| Allgemeines |
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| Stadterhebung 1973. Um 1150 Gründung einer Burg und eines
Benediktinerklosters. Im Mittelalter im Besitz der Grafen von Güssing, 1327 an die
ungarische Krone, 1524 an die Fürsten Batthyany, die Franziskaner ins Kloster holen.
Güssing ist um diese Zeit freie und adelige Stadt. Nach 1810 gilt der Ort als
Markt. Seit 1849 unter österreichischer Verwaltung. |
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| Blickpunkte: |
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Burg, 15.-17. Jh., mit Kirchturm (einst Bergfried); gotische
Burgkapelle mit Truhenorgel; Burgmuseum (Kunst, u. a. ein Werk des Tilman Riemenschneider,
Rüstkammer, Gläsersammlung). |
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Franziskanerkloster, 17. Jh.; Bibliothek; Kirche, 17. Jh.,
mit Barockeinrichtung und Familiengruft der Batthyany mit Prunksarg von Balthasar Moll
(1772). |
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Schloss Draskowich, Anfang 18. Jh., barock. Wildpark, 3
km², mit Freigehege und Aussichtskanzeln für die Besucher. |
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Pfarrkirche St. Jakob, um 1200, romanisch; Begräbniskirche. |
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